Flavia Mazzantis künstlerische Arbeit erforscht die Beziehungen und Verflechtungen zwischen menschlichen und nicht-menschlichen Präsenzen sowie die Frage, wie Wahrnehmung und Erinnerung unsere Erfahrung von Realität neu formen.
„In the Presence of What Remains“ untersucht eine neue Serie postfotografischer Arbeiten, die zwischen Wien, São Paulo und Tokio entwickelt wurden. Innerhalb dieser persönlichen Kontexte entstehen Eindrücke als Fragmente – Begegnungen, die in der Zeit angehalten erscheinen.
Durch Neukomposition bilden diese Fragmente dichte visuelle Felder, in denen Vergangenheit und Gegenwart koexistieren. Wahrnehmung und Erinnerung entfalten sich als relationale Kräfte in Momenten des Erscheinens und Verschwindens – nicht auf das menschliche Subjekt zentriert, sondern eingebettet in materielle Bedingungen und Präsenzen.
English:
Flavia Mazzanti´s artistic work explores the relations and entanglements between human and non-human presences, and how perception and memory reshape our experience of reality.
“In the Presence of What Remains” explores a new series of post-photographic works developed between Vienna, São Paulo, and Tokyo. Within these personal contexts, impressions emerge as fragments – encounters suspended in time.
Through recomposition, these fragments form dense visual fields in which past and present coexist. Perception and memory unfold as relational forces through moments of appearance and absence, not centered on the human subject but embedded within material conditions and presences.